Sorghum  

 

Foto 13: Sorghumfeld
Rufo

 

 

 

Foto 14: Gababo
Rufo

 

 

 

Foto 15: Baro im Sorghumfeld
Rufo

 

 

Foto 16: Ernte
Rufo

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rubbu, das Sorghum, bietet den Menschen die tägliche Nahrung. Das Mehl wird mit Wasser angerührt und anschließend gedämpft, als Fladenbrot gebacken oder als Brei gekocht. Die Arbore sind als die Sorghumspezialisten bei all ihren Nachbarn bekannt. Sie unterteilen 4 Hauptspezies Sorghum: emado, losuro, akado und gababo. Diese unterscheiden sich grundlegend in Farbe, Geschmack, Größe und somit ihrer Verwendung. Darüber hinaus gibt es weit mehr als 100 Subvarietäten, deren Anzahl von Saison zu Saison schwankt.

Emado, das süße weiße Sorghum, ist außerordentlich beliebt. Gababo, das rote, schmeckt hingegen etwas bitter, wird aber wegen seines hohen Nährwerts und seiner großen Resistenz gegenüber Schädlingen vorrangig angebaut. Der Vorzug des etwas süßen losuro liegt im hohen Ernteertrag, wohingegen akado überdurchschnittlich schnell wächst.

Die Arbore ernten zweimal im Jahr, immer am Ende der Trockenperioden. Diese Zeit nennen sie 'gar maar' 'nahe am Hunger'. Die Vorräte sind beinahe aufgebraucht und es gibt Arbeit in Hülle und Fülle. Alle Hände werden auf den Feldern gebraucht, um die Ernte zu schützen. Von kleinen Plattformen aus müssen die einfallenden Vogelschwärme mit Pfiffen und Lehmklumpen verscheucht werden. Ansonsten gäbe es nichts zu ernten.